Nächste Woche ist Fashion Revolution Week! Was bedeutet das? Die Fashion Revolution Week findet rund um den Fashion Revolution Day (24. April) statt. Das ist nun der fünfte Jahrestag der Katastrophe der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesh, wo 1138 Menschen getötet und noch viel mehr verletzt wurden. Nach diesem schlimmen Ereignis sind immer mehr Menschen auf Fashion-Hersteller zugegangen, dass sich etwas ändern muss. Und es ist schon etwas passiert. Immer mehr Hersteller machen ihre Fabriken sicherer, die Arbeitsbedingungen der Näherinnen bekommen mehr Sichtbarkeit. Aber trotzdem stehen wir erst am Anfang!
Die Fashion Revolution Week soll immer wieder aufs Neue Aufmerksamkeit schaffen – für die Arbeitsbedigungen, unter denen unsere Kleidung hergestellt wird. Daran muss sich etwas ändern! Es geht darum, die Marken und Hersteller zu fragen: #whomademyclothes? Es geht darum, aufzuzeigen, dass sich die Modebranche verändern muss – tolle Mode sollte nicht auf dem Rücken von Menschen passieren, die darunter zu leiden haben, dass wir hier unsere Einkaufstaschen mit Billigmode füllen können.
In Mainz finden in der Woche vom 23. bis 29. April auch einige tolle Aktionen und Veranstaltungen rund um das Thema Fashion Revolution statt – und ich bin in einem Talk zu meiner Aktion #2018DIYdontBuy mit dabei. Passt doch perfekt zur Fashion Revolution Week! Ich zeig dir, wie du in der Fashion Revolution Week dabei sein kannst:
Sei in Social Media dabei!
Du kannst in Social Media mitmachen. Ziehe deine Kleidung auf links, sodass man das Label sieht, tagge die Marke in deinem Beitrag und frage: „Who made my clothes?“ Du kannst dir auf der Seite der Fashion Revolution auch Plakate runterladen, die du in die Kamera halten kannst: so wie das Plakat „Who made my clothes?“ Oder wie in meinem Fall super passend: „I made my clothes!“ Ich mach‘ meine Sachen ja nur noch selbst gerade, da passt das perfekt!
Es gibt aber noch viele mehr: nämlich auch „I made your clothes“ für Retailer, die damit transparent aufzeigen können, wer die Kleidung tatsächlich herstellt. Rund um den Fashion Revolution Day am 24. April gibt es auch in diesem Jahr hoffentlich wieder ganz viel Aufmerksamkeit für dieses Thema – und du kannst mitmachen!
Übrigens – falls du noch mehr machen willst: Auf der Seite der Fashion Revolution gibt es auch E-Mail-Vordrucke, die du an Marken senden kannst, um zu fragen: Wer hat meine Kleidung eigentlich produziert?
Fashion Love Story
Eine weitere tolle Initiative der Fashion Revolution ist die Idee, Fashion Love Stories zu heiß geliebten Kleidungsstücken zu erzählen! Hast du eine Lieblingsjacke, einen tollen Rock oder eine Lieblingshose, ohne die es einfach gar nicht geht? Teile deine Love Story auf Social Media und nutze den Hashtag #lovedclotheslast! Der Gedanke dahinter: Es muss nicht immer etwas neu Gekauftes sein. Dinge, die man schon lange hat und sehr liebt, können auch total glücklich machen!
Events in deiner Stadt
Oder du besuchst lokale Events in deiner Stadt! In ganz vielen Städten gibt es Kleidertauschpartys, Filmvorführungen und vieles mehr. In Mainz gibt es ein tolles Programm, das du dir hier ansehen kannst. Hier findest du alle Events auf der Seite der Fashion Revolution.
Am Montag, 23. April, bin ich ab 19 Uhr in einem Talk im Klotz & Quer in Mainz über meine Erfahrungen rund um meine Nichts-Kaufen-Challenge! 🙂
Alle Veranstaltungen in Mainz
Hier findest du die Links zu den Facebook-Veranstaltungen in Mainz – die Details findest du jeweils in die Veranstaltungen, wenn du auf die Links klickst:
Montag, 16 – 21 Uhr: Breezy Second Hand and More: Deluxe-Flohmarkt
Montag, 19 – 22 Uhr: Fashion ’n‘ Music im Klotz und Quer (Hier bin ich im Talk dabei!)
Dienstag, 15 – 20 Uhr: #Fashionfix & T-Shirt 4ever bei Stofflage
Mittwoch, 22 – 23 Uhr: Fashion Show „Support your local Dealers“ im 50 Grad
Samstag, 14 – 17 Uhr: From Waste to Style in der Zweitstelle
Samstag, 19 – 22 Uhr: Poetry Slam: Mode, Poesie und Musik im M1
Sonntag, 12 – 15 Uhr: SWAP IT – Kleidertauschparty im Salute
Sonntag, 19 – 22 Uhr: Screening des Films „The True Cost“ im Nelly’s
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Hier findest du noch viele weitere tolle Anregungen der Fashion Revolution, wie du mit dabei sein kannst!
Seid ihr bei der Fashion Revolution dabei?! Das wäre soooo super!! Je mehr mitmachen, desto besser!

Ich bin Lisa – und ich kann nie still sitzen. Auf mein feenstaub blogge ich seit 2013 über meine Leidenschaften: Das sind tolle DIY-Ideen, schickes Design und ganz besondere Illustrationen. Hauptsache selbstgemacht! Mehr über mich.






Jumpinggoose says
Really enjoyed reading about Fashion Revolution in Mainz—it’s inspiring to see communities come together to promote transparency and sustainability in fashion. Movements like this highlight how important it is to rethink not just materials, but the entire creative process behind a product. Thoughtful product design can significantly reduce waste, while mindful packaging design helps brands align with eco-conscious values. When these elements are approached responsibly, they add real meaning beyond aesthetics. I’ve noticed similar design-focused perspectives on https://jumpinggoose.com/, where attention to detail supports both visual appeal and more intentional, sustainable brand storytelling.
nimora says
It’s inspiring to see initiatives like Fashion Revolution gaining attention and encouraging more conscious choices in the fashion industry. Transparency and sustainability are becoming increasingly important, even when it comes to accessories. Many shoppers today are exploring artificial jewellery online as a way to enjoy stylish pieces while being mindful of affordability and versatility. I’ve also noticed that a thoughtfully chosen artificial jewellery set can be worn across multiple occasions, making it a more practical addition to any wardrobe. For those looking to balance style with accessibility, Nimoraa https://www.nimoraa.com/ offers a curated range worth exploring.
Jumping Goose says
It is inspiring to see such a strong focus on transparency and ethics within the fashion industry. This movement really emphasizes that a truly successful brand identity goes beyond just aesthetics—it’s about the values behind the product design. From a professional perspective, when a brand commits to sustainability, it often leads to more intentional and creative choices in their design system. Whether it’s through eco-friendly product packaging design or a more minimalist approach to label design, the visual story must reflect that commitment to quality and ethics. Movements like this show that great poster design and a clear brand voice can play a vital role in educating consumers and driving positive change. Thank you for highlighting such an important event!